Praxisleistungen

Kleintiere

  • Allgemeinmedizinische Versorgung im Krankheitsfall
  • Röntgenuntersuchungen (zugelassene SV-HD/ED-Röntgenstelle)
  • Vorsorgemaßnahmen (z.B. Impfungen, Parasitenkontrollen, Fütterungsberatung und Alters-Checks)
  • Tierkennzeichnung mittels Mikrochip
  • Ausstellung von EU-Heimtierausweisen, Gesundheitszeugnissen etc.
  • Blut-, Haut-, Harn- und Kotuntersuchungen im praxiseigenen Sofortlabor oder bei speziellen Fragestellungen auch im Fremdlabor
  • Zahnkorrektur bei Nagetieren
  • Zahnsteinentfernung bei Hund und Katze mittels Ultraschallgerät, Zahnextraktion
  • Chirurgische Eingriffe (z.B. Kastration männlicher und weiblicher Tiere, chirurgische Wundversorgung, Entfernung von Haut- und Gesäugetumoren)
  • Akupunktur und Moxatherapie
  • Chinesische Kräutertherapie
  • Neuraltherapie
  • Homöopathie
  • Blutegeltherapie

Pferde

  • Allgemeinmedizinische Versorgung im Krankheitsfall
  • Vorsorgemaßnahmen (z.B. Impfungen, Parasitenkontrollen, Fütterungs- und Haltungsberatung, Alters-Checks)
  • Ausstellung von Anträgen für Equidenpässe und Tierkennzeichnung mittels Mikrochip
  • Blut-, Haut-, Harn- und Kotuntersuchungen im praxiseigenen Labor oder bei speziellen Fragestellungen auch im Fremdlabor
  • Zahnkontrolle und Zahnkorrektur mittels elektrischer Zahnraspel und weiterem Zubehör
  • Wolfszahnextration
  • Reproduktionsmedizin:
       - Zuchthygienische Untersuchungen (Stutentupfer)
       - Sonographische Sterilitätsuntersuchung
       - Sonographische Trächtigkeitsuntersuchung
       - künstliche Besamung mit Frisch-Sperma
  • Chirurgische Eingriffe (z.B. chirurgische Wundversorgung, Tumor-Entfernung, Hengst-Kastration)
  • mobile Röntgenuntersuchung
  • Akupunktur und Moxatherapie
  • Chinesische Kräutertherapie
  • Neuraltherapie
  • Homöopathie
  • Blutegeltherapie

Nutztiere

  • Allgemeinmedizinische Versorgung im Krankheitsfall bei Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Geflügel und ...
  • Vorsorgemaßnahmen (z.B. Impfungen, Parasitenkontrollen, Fütterungs- und Haltungsberatung)
  • Manuelle und sonographische Trächtigkeits- und Sterilitätsuntersuchung beim Rind
  • Behandlung bei Fruchtbarkeitsstörung, Endometritis
  • Geburtshilfe und Behandlung von Komplikationen wie Prolaps uteri, u.a.
  • Therapie der linksseitigen Labmagenverlagerung mittels Wälzen und Fixation
  • Kastration männlicher Tiere
  • Akupunktur und Moxatherapie
  • Neuraltherapie
  • Homöopathie
  • Bestandsbetreuung nach §7 (2) der Schweinehaltungshygiene-VO
  • tieräztliche Betreuung von Tierhaltungen in der ökologischen Landwirtschaft

Akupunktur

Allgemeine Grundlagen der Akupunktur

Die Akupunktur, die Moxatherapie und die Kräutertherapie sind Teilgebiete der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Diese Therapieformen gehören in das Gebiet der Regulationsmedizin und zielen darauf ab, die Selbstheilungstendenzen des Organismus positiv zu unterstützen.
Regulationsstörungen, aber auch Schmerzzustände können mit Akupunktur positiv beeinflusst werden, sowohl im akuten wie im chronischen Stadium.
Bei der Akupunktur setze ich Nadeln an verschiedenen Körperstellen (Akupunkturpunkten), die meist für ca. 20 min. im Körper verbleiben. Während dieser Zeit reagieren die meisten Tiere mit Müdigkeit oder Entspannung. Am Ende der Sitzung werden die Nadeln wieder entfernt. Als Sonderformen der Akupunktur sind die Akupunktur-Injektion (z.B. mit homöopathischen Präparaten) und die Elektro-Akupunktur (TENS) zu nennen, die ich bei Bedarf einsetze.
In bestimmten Fällen wende ich zusätzlich oder alternativ Moxibustion an. Dabei wird die Hautregion an/ über einem Akupunkturpunkt gezielt erwärmt, was vom Patienten auf angenehme Weise empfunden wird.
Die Chinesische Kräutertherapie setze ich in Kombination mit der Akupunktur bei bestimmten Erkrankungen ein. Es handelt sich dabei um asiatische Heilkräuter, die in pulverisierter Form entweder lose oder als Kapseln vom Tierbesitzer an das Tier verfüttert werden.

Die Wirkung der Akupunktur ist nebenwirkungsfrei. Gelegentlich kann durch die reaktiven Veränderungen im Organismus eine sogenannte Erstverschlechterung vorübergehend auftreten.
In vielen Fällen ist durch die Akupunkturwirkung eine Reduzierung der bisher notwendigen Medikamentengabe oder/und die Medikamentenumstellung auf besser verträgliche Medikamente möglich, so dass eine Minderung des Risikos unerwünschter Nebenwirkungen erreichbar ist. Gelegentlich können Medikamente aufgrund der Akupunkturwirkung auch ganz abgesetzt werden.
Die Häufigkeit der Behandlungen richtet sich nach der Art der Störung, der körperlichen Verfassung des Patienten und der Reaktionsfähigkeit des Organismus auf die Therapie. Bei den meisten Patienten akupunktiere ich einmal wöchentlich, bei akuten bzw. hochgradigen Störungen einmal täglich.
Meist sind mehrere Behandlungen notwendig, um einen Heilerfolg zu erzielen bzw. die Verbesserung langfristig aufrecht zu erhalten. In der Regel führe ich 4 bis 6 Behandlungen in engen Intervallen durch. Danach können die Intervalle meist verlängert werden, je nach Zustand des Patienten.

Einsatzgebiete der Akupunktur – ein paar Beispiele

  • Kleintiere
    • Störungen des Bewegungsapparates (z.B. Arthrose/ Arthritis, Ellbogen-, Hüftgelenkdysplasie, Bandscheibenerkrankungen, Cauda equina)
    • Erkrankungen des Verdauungsapparates (z.B. Magenschleimhautentzündung, chronischer Durchfall oder Verstopfung)
    • allergisch bedingte Beschwerden der Atemwege (z.B. Felines Asthma) oder der Haut (z.B. allergisch bedingte Dermatitis, Atopische Dermatitis)
    • neurologische Störungen (z.B. bestimmte Formen der Epillepsie)
  • Pferde
    • Rittigkeitsprobleme
    • Störungen des Bewegungsapparates (z.B. chronische Lahmheiten infolge Gelenk-, Sehnen-, Muskelerkrankungen)
    • Chronisch obstruktive Bronchitis
    • allergisch bedingte Beschwerden der Atemwege oder der Haut (z.B. Sommerekzem)
    • neurologische Störungen (z.B. Headshaking)
    • unterstützende Therapie bei diversen Erkrankungen (z.B. Gastritis, Kolik)
  • Nutztiere
    • unterstützende Therapie in der Geburtshilfe
    • Fruchtbarkeitsstörungen
    • unterstützende Therapie bei Nachgeburtsverhaltung, Lochiometra
    • Saugschwäche bei Jungtieren (bei sonst ungestörter Vitalität)
    • unterstützende Therapie bei Pansenatonie, pendelndem Labmagen
    • unterstützende Therapie bei Stoffwechselstörungen (z.B. Ketose)
    • Störungen des Bewegungsapparates

Neuraltherapie

Grundlagen der Neuraltherapie

Die Neuraltherapie gehört wie die Akupunktur in das Gebiet der Regulationsmedizin.
Bei der Neuraltherapie werden lokale Betäubungsmittel eingesetzt, um örtlich begrenzte Störungen oder Allgemeinstörungen des Organismus zu behandeln. Dabei beruht der therapeutische Effekt im Wesentlichen auf der Einflussnahme auf das vegetative (autonome) Nervensystem. Es können bestimmte Schmerzzustände, funktionelle Störungen, vegetative Störungen und chronische Entzündungen positiv beeinflusst werden. Ein weiteres Einsatzgebiet sind schlecht verheilte oder großflächige Narben, die aufgrund von Verklebungen der Haut mit dem darunter liegenden Bindegewebe ebenfalls irritierend auf das vegetative Nervensystem wirken. Dies kann sich in Durchblutungsstörungen, gestörtem Lymphfluss, Missempfindungen, u.a. äußern. Tiere zeigen Missempfindungen (Juckreiz, Taubheit, Brennen, Schmerz) z.B. durch ständiges Belecken oder Benagen, bis hin zur Selbstverstümmelung. Mit Hilfe der Neuraltherapie können Verklebungen schmerzfrei aufgedehnt und damit „entstört“ werden.
Zum Einsatz kommen lokale Betäubungsmittel, wie z.B. Procain und Lidocain. Entweder spritze ich diese in die erkrankte Region (z.B. als Hautquaddel) oder ich trage sie in Form einer Salbe auf die Haut auf, evtl. in Kombination mit manueller Bearbeitung des betroffenen Gebietes.
Oft reicht eine einmalige Behandlung nicht für eine dauerhafte Heilung aus. In der Regel werden 3 bis 4 Behandlungen in kürzeren Abständen durchgeführt, in Abhängigkeit von der Art der Erkrankung.
Teilweise setze ich die Neuraltherapie in Ergänzung zur Akupunktur ein.

Einsatzgebiete der Neuraltherapie

„störende“ Narben
Bandscheibenvorfall
traumatisches Festliegen beim Rind
Cauda equina
Arthrose
Spondylose
chronischer „Schnupfen“
chronische, schlecht heilende Wunden
Milchejektionsstörung beim Rind

Pferde und Nutztiere

Für Terminvereinbarungen rufen Sie bitte an den Wochentagen zwischen
7:30 und 19:30 an.

Kleintiersprechstunde

Mo9 – 11 Uhr und 16 - 18 Uhr
Di9 – 11 Uhr
Mi9 – 11 Uhr
Do9 – 11 Uhr
Fr16 – 18 Uhr
Sa10 – 12 Uhr

und nach Vereinbarung.
Wir versorgen Ihr Tier gern auch im Hausbesuch.

Kontakt

Hauptstraße 43
02899 Schönau-Berzdorf

Telefon:035874-498761
Telefax:035874-498762
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